Das Motionclick-Netzwerk

Initiative für gewaltfreies Pferdetraining

Auf dieser Seite findest Du Links zu Informationsseiten, Trainern, Kursangeboten und Netzwerken rund um das Thema Positive Verstärkung.

Hierbei werden ausschließlich von mir geprüfte Seiten und Angebote verlinkt, bei denen es sich meiner Einschätzung nach um zwangfreies, Training mit positiver Verstärkung handelt, welches auf aktuellen wissenschaftlichen Methoden beruht.

Wenn Du möchtest, dass Dein Angebot hier erscheint,
findest Du hier ein Aufnahmeformular.

Das Motionclick-Netzwerk

Initiative für gewaltfreies Pferdetraining

Die Initiative hat zur Aufgabe, das Training auf Basis positiver Verstärkung zu fördern und so zu einer Verbreitung gewaltfreien Trainings beizutragen. Insbesondere soll es Menschen auf der Suche nach qualifizierten Trainern und Fortbildungsangeboten helfen, in dem die Angebote vor Aufnahme in das Netzwerk auf die Berücksichtigung der Leitlinien geprüft werden. Hierdurch soll langfristig die Qualität gesichert und das Verständnis für auf wissenschaftlichen Erkenntnissen basierende Methoden auf Basis der positiven Verstärkung gefördert  werden.

Alle hier gelisteten Trainer versichern, dass Sie nach bestem Wissen und Gewissen die Leitlinien in Training und Umgang berücksichtigen.  

Unsere Leitlinien

  • Training auf Basis positiver Verstärkung
  • Berücksichtigung der Grundbedürfnisse des Pferdes innerhalb und außerhalb des Trainings
  • Basierend auf aktuellen wissenschaftlichen Erkenntnissen
  • Orientierung an den LIMA-Guidelines (am wenigsten übergriffig & so minimal aversiv wie möglich)
  • Verzicht auf Unterordnung und Einschüchterung mittels physischem oder mentalem Zwang
  • Verzicht auf Methoden, die bei der Gewöhnung an neue Reizen auf Reizüberflutung (Flooding) oder Unterbinden von Reaktionen abzielen
  • Verzicht auf Anwendung von Schmerzreizen zu Trainingszwecken
  • Frei von jeglichen Rangordnungs- und Dominanz-Theorien

Die Grundlagen unserer Trainingsphilosophie – Wie wir trainieren

  • Unser Training beruht auf wissenschaftlichen Grundlagen und berücksichtigt aktuelle, wissenschaftliche Erkenntnisse
  • Wir orientieren uns in Training und Umgang an den LIMA-Guidelines am wenigsten übergriffig & so minimal aversiv wie möglich)
  • Wir berücksichtigen die Grundbedürfnisse des Tieres und verstehen, dass die Erfüllung dieser maßgeblich zum Trainingserfolg beiträgt
  • Wir schaffen gute Trainingsbedingungen, die es Tier und Mensch erleichtern, das richtige Verhalten zu zeigen
  • Wir können die Körpersprache, Gestik und Mimik des Pferdes hinreichend interpretieren, um die Emotionen des Tieres entsprechend zu berücksichtigen
  • Wir versuchen stets eine ausbalancierte Mischung aus Entspannung und Anspannung zu finden, da ein hoher Stresslevel oft Ursache für Fehlverhalten ist
  • Wir sind uns bewusst, dass Lernen immer stattfindet und nicht nur in Trainingssituationen
  • Wir bauen Verhalten kleinschrittig auf und verstärken schon den kleinsten Verhaltensansatz
  • Wir verwenden bedürfnisorientierte und dem Tier angepasste Belohnung und verstehen, dass Futterbelohnung für die meisten Pferde der hochwertigste Verstärker ist
  • Wir verstehen, dass Verhalten zur Aufrechterhaltung auch weiterhin verstärkt werden muss
  • Wir verstehen die Problematik, welche das Mischen von positiver und negativer Verstärkung/Bestrafung mit sich bringt und verzichten daher möglichst darauf
  • Wir unterbinden falsche Antworten nicht durch das Hinzufügen oder Aufrechterhalten von aversiven Reizen bzw. Bestrafung
  • Satt Fehlverhalten systematisch zu bestrafen, verstärken wir Alternativverhalten
  • Wir versuchen durch gutes Management zu verhindern, dass das Tier unerwünschtes Verhalten zeigt, so lange es noch nicht in der Lage ist, sich wie gewünscht zu verhalten
  • Bei Angst oder Aggression des Tieres, suchen wir nach der Ursache, um das grundsätzliche Problem des Pferdes zu lösen
  • Wir „Labeln“ Tiere nicht, z. B. als „stur“, „faul“ oder „unwillig“ oder glauben an Vorurteile, sondern betrachten Verhalten stets aus sachlicher Sicht
  • Unsere Mensch-Pferd-Beziehung unterliegt keinem Rangordnungs- oder Dominanzkonzept
  • Wir verstehen Fehler als Information und werten diese aus, um unser Training zu verbessern
  • Wir verwenden zur Gewöhnung an unbekannte oder schreckauslösende Reize Techniken, die auf systematischer Gegenkonditionierung bzw. Desensibilisierung beruhen und arbeiten auf einem moderaten Stresslevel, der den Verzicht auf aversive Reize ermöglicht. Insbesondere wenden wir keine Techniken mit Reizüberflutung (Flooding) und Strafe an
  • Wir verstehen, dass Pferde nur richtiges Verhalten zeigen können, wenn wir es ihnen zuvor in einem Trainingsprozess beigebracht haben
  • Wir verstehen, dass erlerntes Verhalten generalisiert werden muss, wenn es unter anderen Bedingungen erwünscht ist
  • Bei Problemen oder Stagnation arbeiten wir lösungsorientiert mit positiver Verstärkung gemäß dem Ablaufdiagramm für positive Verstärkung 
  • Wir sind in der Lage, weitere Fachkräfte (Tierärzte, Therapeuten, andere Trainer) hinzuzuziehen und mit ihnen zusammen zu arbeiten, wenn wir mal nicht mehr weiterwissen
  • Unsere Trainer bilden sich regelmäßig fort
  • Wir kommunizieren sowohl mit dem Tier als auch mit unseren Mitmenschen respektvoll, einfühlsam und wertschätzend
  • Wir sind bemüht durch unser Tun, ein gutes Vorbild zu sein und so zur Anerkennung der positiven Verstärkung beizutragen

 

Hier kannst du dich eintragen, wenn du als Trainer teilnehmen oder ein Angebot aufnehmen lassen möchtest.